Lina und der kleine Regenbogen
Es war ein heller Morgen. Lina zog ihre gelben Gummistiefel an und hüpfte vor die Tür.
Plitsch, platsch! Auf dem Weg lagen kleine Pfützen. Lina lachte und sprang vorsichtig hinein.
Da sah sie etwas Buntes am Himmel. „Oh!“, sagte Lina. „Ein Regenbogen!“
Neben der Gartenbank saß ein kleiner Vogel. Er piepste leise. „Suchst du auch den Regenbogen?“, fragte Lina freundlich.
Der Vogel flatterte mit den Flügeln. Lina zeigte nach oben. Rot, gelb, grün und blau leuchteten ganz sanft.
„So schön!“, flüsterte Lina. Der kleine Vogel piepste fröhlich, als würde er „Danke“ sagen.
Dann kam Mama zur Tür. „Zeit fürs Frühstück“, rief sie.
Lina winkte dem Vogel. „Tschüss, kleiner Freund!“
Drinnen erzählte Lina von den bunten Farben am Himmel. Und als sie in ihr Brötchen biss, fühlte sie sich warm und froh.
Am Abend malte Lina einen Regenbogen. Ganz oben schrieb Mama: „Manchmal wartet das Wunder direkt vor der Tür.“
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